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praxisbericht/Praxisbericht.tex
2026-04-30 14:46:00 +02:00

174 lines
8.1 KiB
TeX

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% Einbinden der Titelseite
\begin{titlepage}
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\begin{center}
\large
\hfill
\vfill
\Large{\bfseries{Praxisphase: Bericht}}
von \\
Tim Wall\\
Mat. Nr. 5014365
\vfill
TODO: wechseln?
Ein wissenschaftlicher Bericht im Rahmen der Vorlesung\\
\glqq Wissenschaftliches Arbeiten\grqq\\
an der htw saar im Studiengang Praktische Informatik\\
\vfill
\vfill
Pirmasens, den \today
\end{center}
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\tableofcontents
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\section{Vorwort}
Die Praxisphase ist ein Zeitraum innerhalb des Studiums, um eine Brücke zwischen dem theoretischen Unterricht und der praktischen Umsetzung in der Realität zu bilden. Planmäßig findet diese im sechsten Semester in den ersten 12 Wochen statt. Meine Praxisphase begann am 01.04 bei der psb intralogistics GmbH in Pirmasens, und dauert bis zum 24.06.
Innerhalb diesem Zeitraum wird mir Einblick in die Unternehmensstrutkur, deren Softwareschöpfungsprozess und eine eigene Projektarbeit gewährt. Auch werden außercurriculäre Inhalte und Soft Skills vermittelt. Somit wird fachliche, sowie persönliche Entwicklung gefördert.
Der Praxisbericht ist eines der resultierenden Elemente, in welchem das Unternehmen, der Arbeitsplatz, dessen Stellung, durchgeführte Aufgaben, gewonnene Erkenntnise und die unterliegende theoretische Basis dokumentiert, evaluiert und bewertet wird.
\vfill
\begin{minipage}[c]{0.5\textwidth}
\begin{center}
\noindent\rule{6cm}{0.3pt}\\
Unterschrift Student
\end{center}
\end{minipage}
\hfill
\begin{minipage}[c]{0.5\textwidth}
\begin{center}
\noindent\rule{6cm}{0.3pt}\\
Unterschrift Unternehmen
\end{center}
\end{minipage}
\vspace{1cm}
\newpage
\section{Betrieb}
Die psb intralogistics GmbH mit Sitz in Pirmasens ist ein traditionsreiches, mittelständisches Familienunternehmen, das 1887 als Schlosserei gegründet wurde. Heute zählt es zu den führenden europäischen Anbietern von automatisierten Intralogistik-Gesamtsystemen.
Das Unternehmen zeichnet sich durch eine sehr hohe vertikale Integration aus: Von der ersten Planung über die mechanische Produktion und Softwareentwicklung bis hin zur Montage und Wartung erfolgt alles \glqq{}aus ei(ge)ner Hand\grqq{}\cite{psbDasUnternehmen}. Das Unternehmen beschäftigt knapp unter 550 Mitarbeiter, darunter Ingenieure, Softwareentwickler, SPS-Programmierer, Fertigung und Montage.
psb ist ein familiengeführtes Unternehmen, aktuell in der 4. Generation durch Werner Klein. Als mittelständisches Unternehmen wird auf kurze Entscheidungswege und ein Patensystem für neue Mitarbeiter gesetzt, um Know-how schnell zu vermitteln und Wissenssilos zu durchbrechen.
Lösungen sind auf jeden Kunden maßgeschneidert und verbinden Lagerung, Transport, Kommissionierung, Sortierung und Software zu einem automatisierten Komplettsystem.
Je nach größe der Benötigten Lagereinheiten existieren vorgefertige Baukastensysteme. Als klassische Regalbediengeräte existieren der sprinter, gedacht für leichte Kartons, Kleinbehälter und Tablare, der runloader, gedacht für Kassetten oder Hängeware bis 300 kg Zuladung und der maxloader, gedacht für Paletten bis 1250 kg. Aber auch Shuttlesysteme wie der vario.sprinter, Paletten-Shuttles oder Mischsysteme wie Hängewaren-Shuttles werden zum Lagern angeboten.
Der Transport wird durch Rollbahnen, Mehrstrangförderern und einer breiten Auswahl an Verbindungsstücken realisiert.
Automatische Kommisionerung wird von dem mit Vakuumsaugern ausgestatteten KI-geführten autopick übernommen. Manuelle Kommisionerung erfolgt auftragsgerecht sequenziert durch rotapick-Systeme, im Gleichteilüberfluss durch Multi-Order-Stationen, Auftragsbasiert in 1-zu-1-Kommissionierung oder Flächendeckend mit Durchlaufregalen.
Die Orchestration der zuvor genannten Systeme und Module erfolgt durch eine in-house entwickelte Software-Suite mit dem Namen \textbf{selektron}, bestehend aus Warehouse Management System (WMS), Materialflusssteuerung (MFC), Anlagensteuerung (FLC), Visualisierung (SCADA), Produktionssteuerung und Anbindung an bestehende Kundensysteme, z.B. Enterprise Resource Planning (ERP), Produktionsplanung (PPS), Inventurverwaltung (WWS). Diese Suite wird mit einem 24/365 Service abgerundet, welcher durch Fernwartung schnelle Störungsbeseitung ermöglicht.
Im globalen Intralogistik-Markt hebt sich psb gegenüber den Big Player mit dem hohen Manufakturgrad, vertikaler Intergration und persöhnlicher Kundebetreuung ab.
\section{Arbeitsplatz}
Der Firmenbereich besteht aus einem Verwaltungsgebäude und zwei Fabrikhallen. Das dreistöckige Verwaltungsgebäude besitzt im Erdgeschoss Kundenempfang, Human Resources, SPS-Entwicklung, UCM-Entwurf und Gesprächsräume für Kundentermine. Der erste Stock besteht aus dem IT-Bereich und der Projektabwicklung. Innerhalb der Projektabwicklung wird zwischen Steuerung, SCADA, Fördertechnik, Hängefördertechnik, Lagertechnik, Mechanischer Konstruktion, Elektrischer Konstruktion, Produktdesign, Service, Projektmanager, Dokumentation und den Software-Ingenieuren bestehend aus Warehouse Management, Material Flow, Nutzeroberfläche, Softwarewartung, unterschieden. Das oberste Stockwerk ist für den Vertrieb, Betriebsrat und Management vorgesehen.
Die Arbeitsplätze sind nach den Abteilungsbezeichnungen gruppiert, um Kommunikationswege kurz zu halten und den Austausch zu fördern. Jedoch ist diese \glqq Sitzordnung\grqq nicht bindend, um Kommunikation zwischen Gruppen nicht zu blockieren.
Mein Arbeitsplatz befindet sich in der Abteilung PA INF GUI, kurz für Projektabwicklung Software-Engineering Nutzeroberfläche.
\section{Aufgabenbereich}
Mein Arbeitsplatz befindet sich in der Abteilung PA INF GUI, kurz für Projektabwicklung Software-Engineering Nutzeroberfläche. Während der Name auf alleiniges Ausarbeiten von grafischen Nutzeroberflächen (Graphical User Interface, kurz GUI) vermuten lässt, ist diese Abteilung auch für die Integration der verschiedenen Backends selektron WMS, selektron MFCS, selektron RPS zuständig. Dies wird über das Kernmodul selektron core, bestehend aus den Komponenten . Mein Aufgabenbereich, das Evaluieren von Kubernetes als Containerorchestrierung für den Software-Stack der psb, ist keine klassische Aufgabe der Nutzererfahrung oder Nutzeroberfläche,
\section{Methodik}
\section{Erkenntnisse}
\section{Evaluation}
\section{Fazit}
\end{document}