%========================================= % Einleitung = %========================================= \chapter{Einleitung} \section{\LaTeX\ installieren und einrichten} \subsection{Unter Windows} Als LaTeX-Distribution unter Windows steht \href{http://www.miktex.org/}{\textit{MikTeX}} zu Verfügung, die als freie Software im Internet erhältlich ist. \textit{MikTeX} unterstützt Windows XP, Vista und Windows 7. Neben \textit{MikTeX} wird noch ein PostScript-Interpreter benötigt, z.B. GhostScript, zu finden auf \href{http://www.chip.de}{Chip.de}. \textit{Wichtig:} Bei \textit{MikTeX} unbedingt Vollinstallation auswählen, sonst sind eventuell benötigte Packages nicht vorhanden. \subsection{Unter Linux} Unter Linux existiert die LaTeX-Distribution \textit{texlive}, die als aktuelle Version aus den Paketquellen geladen werden kann (unter Ubuntu mit \lstinline{apt-get install texlive-full}). Auch hier ist ganz wichtig, die volle Distribution zu laden, damit alle Packages zur Verfügung stehen. \section{Entwicklungsumgebungen} Hat man die passende Distribution installiert, bieten sich vielerlei Möglichkeiten an ein LaTeX-Projekt anzugehen oder einzelne Dokumente zu editieren. Unter Windows könnten dies folgende sein: \begin{description} \item [TeXnicCenter] Umfangreiche Entwicklungsumgebung mit Projektorganisation und Autovervollständigung \item [TeXLipse] Eclipse-Plugin, das alle Vorteile der Eclipseumgebung mit LaTeX verbindet \item [TeXmaker] Einfacher LaTeX-Editor mit Pdf-Direktvorschau \end{description} Unter Linux stehen bereit: \begin{description} \item [Gummi] Ebenfalls einfacher LaTeX-Editor mit Direktvorschau \item [TeXLipse] Auch für Linux erhältlich \item [Kile] Umfangreiche Entwicklungsumgebung, ähnlich wie TeXnicCenter \end{description} Nach der Installation muss die Entwicklungsumgebung eingerichtet werden; dazu finden sich viele Anleitungen im Internet, die genau erklären, welche Distribution auf welche Weise eingerichtet wird. Insbesondere sollte der PDF-Viewer festgelegt werden, damit bei Gummi und TeXmaker die Direktvorschau funktioniert. Manchmal kommt es vor, dass die Ausgabe nach dem Kompilieren Umlaute und Sonderzeichen nicht richtig darstellt. Unter Linux hängt dies mit den unterschiedlichen Zeichensätzen zusammen, die unterstützt werden. Um diese Vorlage zu verwenden ist es notwendig, den verwendeten Zeichensatz des Editors bzw. der Entwicklungsumgebung auf den in diesem Dokument verwendeten Zeichensatz umzustellen: UTF-8 ohne BOM (Byte Order Mark). \section{Werkzeuge} \label{sec:Werkzeuge} \begin{description} \item [\href{http://jabref.sourceforge.net/}{JabRef}] Ein Literaturverwaltungsprogramm, welches das \textit{BibTeX}-Format einsetzt und mithilfe einer graphischen Oberfläche das Anlegen von Literaturverzeichnissen vereinfacht. \end{description} \section{Struktur und Gebrauch der Vorlage} Die vorliegende Vorlage für Abschlussarbeiten besteht aus einer internen Struktur, die grundsätzlich nicht verändert werden sollte. % Außer, der Student weiß genau, was er tut. \subsection{Struktur der Vorlage} \label{subsec:strukturvorlage} %\begin{figure} %\centering %\includegraphics[width=0.85\textwidth]{Examples/strukturvorlage} %\caption{Verzeichnisbaum der Vorlage} %\label{fig:strukturvorlage} %\end{figure} \begin{description} \item [htw-i-mst-config.tex] Enthält alle zu ladenden Packages, Styleparameter für Hyperlinks, Codelistings und Literaturverzeichnis sowie globale Parameter für Tabellen und Beschriftungen. Im Besonderen befinden sich hier die Variablen für den eigenen Namen, Titel, Datum der Arbeit, den betreuenden Professor etc. \item [htw-i-mst-vorlage.tex] Dies ist die Hauptdatei, in der alle notwendigen \textit{*.tex}-Dateien eingebunden werden, die zu dem Dokument gehören. Es empfiehlt sich die interne Struktur \textit{nicht} zu verändern. Eigene Kapitel werden an der dafür markierten Stelle eingebunden. \item [Bibliography.bib] Zentrale Datei für die Literaturangaben, welche man z.B. mit JabRef verwalten kann. \item [Chapters/] Ablageort für alle selbst angelegten Kapitel der Arbeit. Die Aufteilung in eigene Dateien erleichtert die Übersicht über den Quellcode. \item [Graphics/] Ablageort für alle im Dokument benötigten Grafikdateien. Gerne darf man hier Unterverzeichnisse zur besseren Strukturierung anlegen. \item [Examples/] Dieser Ordner enthält die in dieser Vorlage beigefügten LaTeX-Beispiele, welche vor der Abgabe der Arbeit selbstverständlich gelöscht werden sollten. \item [Frontbackmatter/] In diesem Ordner sind all jene Dateien abgelegt, die -- außer dem Kerntext in \textit{Chapters/} -- die Gesamtheit der Abschlussarbeit ausmachen. \begin{description} \item [Titlepage.tex] Definiert die Titelseite der Abschlussarbeit. Diese Datei muss normalerweise nicht verändert werden. \item [Abbreviations.tex] Hier werden alle Abkürzungen hinterlegt, die im Dokument verwendet werden. \item [Abstract.tex] Eine kurze Zusammenfassung der Abschlussarbeit wird in diese Datei eingefügt. \item [Acknowledgements.tex] Dort finden Danksagungen ihren Platz. \item [ConfidentialityClause.tex] Beinhaltet den Sperrvermerk und ist nur zu verwenden, falls dies beispielsweise vom beteiligten Unternehmen gefordert wird. \item [Contents.tex] Enthält wichtige Eintragungen in die \textit{Table-of-Contents}. Diese Datei muss normalerweise nicht geändert werden. \item [Declaration.tex] Enthält die Selbständigkeitserklärung. Diese Datei darf nicht geändert werden. \item [Colophon.tex] Enthält einen Hinweis auf die Urheber dieser Vorlage. Diese Datei darf nicht geändert werden. \item [ListOfs.tex] Enthält die Einträge für die Tabellen- und Abbildungsverzeichnisse etc. und muss gewöhnlich nicht verändert werden. \end{description} \end{description} \subsection{Gebrauch der Vorlage} Grundsätzlich ist nicht viel zu tun, um die Vorlage für Abschlussarbeiten zu verwenden. Man entpackt den Hauptordner in das gewünschte Verzeichnis und nutzt die Dateien so, wie in \autoref{subsec:strukturvorlage} beschrieben. Danach werden \textit{alle} Dateien gespeichert und die Hauptdatei, \textit{htwsaar-i-mst-vorlage.tex}, mehrfach kompiliert (LaTeX benötigt mehrere Durchgänge um z.B. Referenzen richtig zuzuordnen). Hat man Änderungen in \textit{Bibliography.bib} bzw. \textit{Bibliography.tex} vorgenommen oder neue Zitate z.B. mittels \lstinline{\cite} eingefügt, muss erst mit \textit{BibLaTeX} und anschließend mitdem entsprechenden LaTeX-nach-PDF-Compiler übersetzt werden.